Kinderbetreuung.

TAGESPFLEGE AUF DER INSEL REICHENAU
herzriese Konstanz | Kinderbetreuung Insel Reichenau

TAGESMUTTER GESUCHT?

Sie suchen für Ihr/e Kind/er nach einer Kinderbetreuung bzw. einem Kindertagespflegeplatz? Als ausgebildete und qualifizierte Tagesmutter biete ich Ihnen die Möglichkeit der Kinderbetreuung im persönlichen und herzlichen Umfeld auf der wunderschönen Insel Reichenau. Ebenso wie bei einer Kita erhalten Sie auch bei mir vom Jugendamt finanzielle Förderung (Mehr Infos zur finanziellen Förderung erhalten Sie hier).

Im Folgenden erfahren Sie mehr über mein pädagogisches Konzept sowie wichtige und hilfreiche Infos rund um den Start ins Betreuungsverhältnis.

Ich freue mich, Sie und Ihre kleinen Schätze kennenzulernen!

Ihre Anne Motzkuhn

Pädagogisches Konzept.

„Die harmonische Entfaltung von Kindern ist ein natürlicher und darum langsamer Prozess. Unsere Aufgabe ist es, die rechten Bedingungen dafür zu schaffen, aber nicht, den Prozess zu beschleunigen. Bringen wir es als Erwachsene fertig, diese inneren Prozesse nicht durch unsere Ungeduld zu stören, sondern ihnen den nötigen Nährstoff zu liefern, so lernt das Kind auf eigenen Füßen zu stehen und nicht sein Leben lang von äußerer Führung abhängig zu sein.“

Dieses Zitat von Rebecca Wild vermittelt ein gutes Bild meines pädagogischen Grundgedankens in der Tagespflege. Ich vertrete die Idee des „freien Spiels“ von Emmi Pikler und lehne mich in meiner Arbeit mit Kindern stark an diese Prinzipien an. Dazu nutze ich neben anderen auch Pikler-Materialien wie bspw. das Sprossendreieck oder die Stufe im Raum.

Kinder brauchen einen sicheren, vorbereiteten Raum, in dem sie altersgerechte Anregungen finden und Freiheit haben, diese selbstständig auszuprobieren. Ich stelle den Kindern verschiedene Sinnesmaterialien zur Verfügung, durch die sie Erfahrungen mit Größe, Formen und Beschaffenheiten machen können und spielerisch lernen, diese zuzuordnen. Insgesamt ist es mir wichtig, Kinder "lebensecht" an den praktischen Übungen des Alltags lernen zu lassen. Daher beziehe ich die Kinder auch altersgerecht in alltägliche Aufgaben wie bspw. Gemüse schneiden, Brot backen, Abwaschen, Blumen gießen etc. mit ein. Die Natur spielt in meiner Tagespflege ebenfalls eine große Rolle. 

Ich möchte Kinder zu einem umweltbewussten und nachhaltigen Umgang mit der Natur anregen. Ein Teil davon ist, die Kleinen wie beschrieben in die Verarbeitung von Lebensmitteln bei der Vorbereitung von Mahlzeiten mit einzubinden und gemeinsam Saat und Ernte praktisch zu erleben. Dafür bietet die Insel Reichenau tolle Möglichkeiten. Besonders beim Anbau von Lebensmitteln können die Kinder hier viele Erfahrungen sammeln. Zusätzlich fahre ich - sofern von den Eltern gestattet - regelmäßig mit den Kindern auf einen Bauernhof mit offenen Ställen in der näheren Umgebung. So lernen die Kinder die verschiedenen Tiere kennen und erfahren auch hier "hautnah", woher unsere Nahrung kommt.

Ort und Tagesablauf.

Derzeit wohnen wir mit unseren zwei Kindern in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses auf der Insel Reichenau. Für die Tagespflege stehen eine offene Küche mit Wohn- und Essbereich und das Kinderzimmer zur Verfügung, natürlich auch das Badezimmer mit Wickelplatz. Bei Bedarf gibt es eine Schlafmöglichkeit in einem weiteren Raum. Wir wohnen im Erdgeschoss und besitzen eine Terrasse mit Zugang zu einem gemeinschaftlich genutzten Garten, in dem sich auch ein Sandkasten befindet.

Angrenzend an den hinter dem Haus gelegenen Garten befindet sich eine verkehrsberuhigte Straße. Diese eignet sich sehr gut zum Kreide malen oder zum Fahren mit verschiedenen Kinderfahrzeugen. Zudem wohnen wir in zweiter Reihe zum See und haben dadurch einen nahegelegenen Wasserzugang, der nur von Anliegern genutzt wird. Der Tagesablauf orientiert sich an den festen Essenszeiten, einer Zwischenmahlzeit (9.30 Uhr) und dem gemeinsamen Mittagessen (12.30 Uhr). 

Ein weiterer fester Bestandteil ist der nach Möglichkeit tägliche Aufenthalt an der frischen Luft (min. 1 Stunde). Die Zeiten dazwischen werden entsprechend des pädagogischen Konzepts unterschiedlich gestaltet. Als sicherer Anker erfolgt gleich zu Beginn der Betreuungszeit, nach der Verabschiedung von den Eltern, ein festes Ritual. Bei jedem neuen Kind schaue ich ganz individuell, was dieses Ritual sein könnte. So wird dem Kind ein sicheres, persönliches Ankommen ermöglicht.

Eingewöhnung.

Die Qualität der Eingewöhnung entscheidet maßgeblich über den Erfolg des zukünftigen Betreuungsverhältnisses. Auf einen guten gemeinsamen Start lege ich somit besonderen Wert. Die Eingewöhnungsphase gestalte ich daher über mindestens 4 Wochen. Es ist von großer Wichtigkeit, dem Kind gerade am Anfang viel Sicherheit durch Sie als Bindungsperson zu geben. In dieser Zeit wächst im Kind die Grundlage für eine sichere, vertrauensvolle Betreuungsbeziehung. Während der Eingewöhnungszeit halten Sie sich als Bezugsperson im Hintergrund, sind aber als „sichere Hafen“ stets für Ihr Kind präsent. Da jedes Kind selbst die Dauer der Eingewöhnung durch sein ganz individuelles Bindungstempo bestimmt, variiert auch die Länge der Eingewöhnungsphase von Kind zu Kind.

Die Eingewöhnung beginnt zunächst mit maximal 2 Stunden am Tag und wird dann langsam gesteigert. Der erste, kurze Trennungsversuch findet frühestens am vierten Tag statt. Hierbei ist mir wichtig, dass dieser Trennungsmoment bewusst und mit Verabschiedung stattfindet. Im folgenden Verlauf werden diese Trennungsphasen täglich gemäß Entwicklung des Kindes verlängert. An intime Pflegeaufgaben wie bspw. das Wickeln und Füttern von Kleinkindern tasten wir uns behutsam im Tempo des sich entwickelnden Vertrauensverhältnisses zum Kind heran. So erfolgt die Übernahme solcher Aufgaben in der Regel frühestens erst nach einigen Tagen. Zuvor bin ich lediglich mit im Raum, wenn Sie das Wickeln etc. übernehmen und gewöhne so das Kind langsam an meine Gegenwart.

Auch das eventuelle Schlafen wird frühestens nach einer Woche eingeführt, da dieses Erlebnis viel Sicherheit und Geborgenheit voraussetzt.

Während der gesamten Eingewöhnung ist es sehr wichtig, dass Sie jederzeit telefonisch erreichbar und abrufbar sind. Daher sollte sich, bspw. beim Wiedereinstieg ins Berufsleben, der Beginn Ihres Arbeitsverhältnisses nicht mit der Eingewöhungsphase überschneiden. Auch nach Abschluss der Eingewöhnungszeit ist es von großer Bedeutung, dass Sie grundsätzlich telefonisch erreichbar sind und Ihr Kind die Möglichkeit hat, im "emotionalen Notfall" auch während der Betreuungszeit mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Rahmenbedingungen & Erstkontakt.

Ich betreue in der Regel nur Kinder ab einem Mindestalter von einem Jahr, da es meiner Überzeugung entspricht, dass es für das Kind ungemein wichtig ist, das erste Jahr bei der Mutter bzw. dem Vater zu verbringen. Je nach Notfallsituation oder schwierigen Umständen der anfragenden Familie bin ich jedoch im Einzelfall bereit, eine Ausnahme von dieser Regel zu machen. Ob ein solcher Ausnahmefall für mich infrage kommt, entscheide ich jeweils nach dem erfolgten Erstkontakt. Meine zeitlichen Perspektiven sind derzeit auf maximal 20 Stunden pro Woche begrenzt.

Ich glaube, dass für ein gutes Tagespflegeverhältnis vor allem die "Chemie" zwischen Eltern und Tagespflegeperson stimmen muss. Aus diesem Grund halte ich es für sinnvoll, den Erstkontakt nach Möglichkeit erst einmal ohne andere Einflüsse stattfinden zu lassen. Das erste gemeinsame Kennenlernen findet daher an einem gemütlichen, öffentlichen Ort (bspw. Café) und möglichst zunächst ohne Kind/er statt. Wenn beide Seiten den Erstkontakt als positiv bewerten, erfolgt das zweite Treffen dann zusammen mit Ihrem Kind bei uns zu Hause am Ort der Tagespflege.

Erst nach dem zweiten Termin wird dann eine Entscheidung getroffen, ob das Betreuungsverhältnis zu Stande kommt. Wenn Sie ein zu betreuendes Kind haben, das vom Alter her nicht meinen Angaben entspricht, können Sie trotzdem gern mit mir Kontakt aufnehmen. Ich schaue dann individuell, ob eine Ausnahme von der Regel aufgrund der Umstände für mich infrage kommt. Die Tagespflegebetreuung wird vom Jugendamt im gleichen Maße wie eine Kita finanziell unterstützt. Für nähere Informationen und Unterstützung wenden Sie sich bitte an den Tagesmütterverein des Landkreises Konstanz.

Anne Motzkuhn
Tagesmutter

Ich bin glücklich verheiratet, Mutter von zwei Kindern und qualifizierte Tagespflegeperson. Darüber hinaus erweitere ich stets mein ganzheitliches Praxiswissen durch bspw. den Besuch von Pikler-Spielgruppen, einer Weiterbildung in der Bindungspsychologie nach Prof. Dr. Gordon Neufeld sowie durch permanentes Selbststudium zu Themen wie Stillen, Babymassage, Ernährung, Freispiel und -lernen u.v.m. Mit den eigenen sowie den anvertrauten (Pflege-)Kindern befinde ich mich im täglichen "Liveabgleich" von Theorie & Praxis.

Email: anne[at]herzriese.de
Telefonische Anfrage: +49 7534 2760223

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Erziehungsbemühungen ohne ausreichende Bindung helfen genauso gut wie Guillotinen bei Kopfschmerzen. Sie "funktionieren", aber zu einem sehr hohen Preis.

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